Komoot und der Massen-Wandertourismus

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Walter
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Re: Komoot und der Massen-Wandertourismus

Beitrag von Walter »

:klatschen: @znorf Deine Einstellung ist schon sehr befremdlich. Ich finde es gut, wenn sich möglichst viele Menschen draußen in der Natur bewegen, egal ob im Schneckentempo, in Gruppen oder wenn sie "überaltert" sind. Ja, sogar "Verfettete" haben ein Recht auf Bewegung.

Vielleicht solltest du mal in Ruhe prüfen, ob du mit deiner Einstellung dich nicht selbst auf ein Abstellgleis bringst, denn nach Interesse an sozialen Kontakten oder Freundschaften hört sich das nicht an.

Du kannst selbstverständlich weiter so leben, solltest aber in der Tat mehr Verständnis für andere aufbringen und fragen, warum sie so sind wie sie sind.

Du brauchst natürlich deine Touren hier nicht teilen. Aber ein Forum lebt vom gegenseitigen Austausch der Erfahrungen. Im Prinzip ist es hier im Forum wie immer im Leben : es ist ein Geben und Nehmen...

Nur Nehmen klappt nicht.... Denk mal drüber nach....
Schöne Grüße
Walter (Admin)

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fenix
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Re: Komoot und der Massen-Wandertourismus

Beitrag von fenix »

Moin,

Hier geht es ja ganz schön zur Sache... :-D
Ich denke, allzu verbissen sollte man das alles nicht sehen. Jede Meinung hat irgendwie seine Berechtigung... Und des Menschen Wille ist sein Himmelreich!
Persönlich habe ich zwar in meinem leben auch schon diverse Extremstrecken zurückgelegt, z.B. in Bulgarien durchs komplette Rila- und Pirin-Gebirge inkl. Übernachtungen bei -1°, aber ehrlich gesagt bin ich jetzt aus dem Alter raus...
Wanderungen von 10-15km würde ich jetzt nicht unbedingt als "Spaziergang" bezeichnen - aber was solls... Kann jeder sehen wie er es will...

Im Endeffekt ist die Bewegung an frischer Luft das Wichtige - und der Spaß an der Freud! Ansonsten gilt der Spruch: "Das Lächeln das Du aussendest kehrt zu Dir zurück". Ich war es von früher gewohnt, dass man sich auf Wanderungen grüßt - und wenns abgelegen ist, auch mal einige Worte wechselt. Es ist aber eben leider so, dass diese Sitte weniger zutrifft, je überlaufener eine Gegend ist...

BTW: Mit dem Teilen von Touren (auch hier im Forum) bin ich auch eher zurückhaltend. Bzgl. Datenschutz hab ich bei komoot schon etwas Bauchschmerzen. Ich habe mein Profil auch auf privat gesetzt, nachdem immer mehr Spam-User bei komoot unterwegs waren. Das Pioneer-System ist sowieso deaktiviert. Mit einigen wenigen Followern habe ich auch außerhalb von komoot ab und zu Kontakt. Und das ist gut so.
Übertreiben will ich das mit dem Teilen und Bewerten aber nicht - eher zukünftig etwas reduzieren... Komoot ist IMHO auch für die eigene Statistik / Übersicht / Erinnerung ganz gut geeignet. Da muss man nicht immer alles veröffentlichen und nach Anerkennung haschen... ;-)
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Viele Grüße - fenix
Dummy 203

Re: Komoot und der Massen-Wandertourismus

Beitrag von Dummy 203 »

Walter hat geschrieben: 08.06.2021, 06:57
Vielleicht solltest du mal in Ruhe prüfen, ob du mit deiner Einstellung dich nicht selbst auf ein Abstellgleis bringst, denn nach Interesse an sozialen Kontakten oder Freundschaften hört sich das nicht an.

Nur Nehmen klappt nicht.... Denk mal drüber nach....
Ich hindere niemanden sich zu bewegen! Werde allerdings Sauer wenn mir Andere ihre Geschwindigkit aufdrängen wollen, indem sie mosernd oder unwillig zur Seite gehen wenn ich höflich fage ob ich vorbei darf. Es nervt allerdings maßlos wenn man, wenn aus welchen Gründen auch immer, die Trekkingstöke in den Weg ragen lässt weil ihre Eigentümer nicht damit klar kommen. Es ist legitim mich darüber zu äussern.

Wie ich schon schrieb, ich habe einen großen Freundeskreis und freunde mich über Gesellschaftsnetzwerke grundsätzlich mit niemanden an. Ich bevorzuge das reale Leben und lerne genügend Menschen kennen, kann über Mangel an sozialen Kontakten nicht klagen, bin in keiner Weise auf Kontakte über das Netz angewiesen.

Was das Geben und Nehmen betrifft, die Touren Anderer interessieren mich nicht, ich führe mit Freunden oder alleine Touren durch. Ich nutze Foren als Quellen von Infos zu technischen Sachverhalten und habe auch keine Probleme meine Kenntnisse in techn. Bereichen zu teilen.
ozoffi
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Re: Komoot und der Massen-Wandertourismus

Beitrag von ozoffi »

Für mich ist Komoot ja nicht zwangsläufig eine APP um meine Touren zu teilen. das *kann* ich machen, oder eben auch nicht...
Komoot nutze ich einfach um Touren daheim am PC zu planen und dann danach zu fahren - mit dem Handy am Lenker und Ansage - auch wenn ich mich grundsätzlich in der Gegend auskenne. Komoot lebt imho nicht vom Teilen einer Tour, sondern das OpenStreetMap korrekt "bearbeitet" wird - denn danach muss ich meine Touren planen! Und wenn das ein Witzbold irgendwelche Wege einzeichnet, die es nicht gibt, oder die nur illegal zu befahren sind (was leider sehr oft vor kommt), dann fällt das auf Komoot zurück, auch wenn die nichts dafür können!

Wenn jemand meine gefahrene Tour nachfährt und es ihm/ihr gefällt - schon für ihn/sie. Wenn nicht isma des a wurscht!
Und wenn ich einmal einige Meter langsam hinter jemanden nachschleichen muss - ich habe ja nichts gestohlen ... Bisher war ein freundliches "Bitte, darf ich vorbei" oder wenn jemand hin und her geigelt "Achtung" und anschließend "Danke!" noch nie ein Problem oder Grund zum Streit (wenn ich das so lese, scheint das bei Einigen andres zu sein...) - im Gegenteil "endlich ana der sich bedankt".
Bemerke auch, dass oft Autofahrer Rücksicht auf mich nehmen, stehen bleiben und mich queren lassen etc. - ja, ich bedanke mich auch, selbst wenn ich auf einem Zebrastreifen das Rad schiebe und mich jemand ohne Ampel queren lässt - tut mir nicht weh, freut den Anderen und das nächste Mal grüßt er/sie mich auch noch freundlich ...

Aber all das hat ja mit Komoot nichts zu tun ;)
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